Maderno liegt an einem Binnenseedelta, das die Geologen von der ganzen Welt bewundert und studiert.
Toscolano liegt gleich danach den letzten Häuser von Maderno, an dem Wildbach, der dieselben Name hat (genau Toscolano). Auch dieses Dorf ist an dem Binnenseedelta, wo Maderno liegt.
Hinter Toscolano kann man einen lieblichen un gedeihenden Hügel finden, der Frühobst und -gemüse und wertvolle Oliven aufweist.
Geschchte
Toscolano und Maderno sind zwei Städtchen, die während der etruskischen-römischen Zeit entstanden haben. In der Tat haben die Geologen viele Grabsteine und Gerätschaften aus jener Periode in der Zone entdeckt.
Während der römischen Zeit war Maderno das wichtigste Dorf am Gardasee. Diese Städtchen war die Hauptstadt der Riviera bis 1377, und auch nach diesem Jahr bewahrtete sie zahlreiche Vorrechte. In den siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderten haben die Herzöge von Mantova am Maderno ihre Sommerwohnsitz aufgeschlagt.
Toscolano ist sicher ein etruskisches Dorf und der älteste Ort am Gardasee, wie es von der römischen Villa neben der großen Papierfabrik bewiesen wird. Während der römischen Zeit heißte Toscolano „Benacum“; aus diesem Grund war „Benacosee“ der erste Name dem Gardasee bis das XI Jahrhundert. In jener Zeit haben welche deutschen Geschichtsforscher von Barbarossa ihn als „Gardasee“ wegen vieler Schlachten an dem anderem Ufer begonnen zu nennen. Im vierzehnten Jahrhundert waren wichtige Papierfabriken gegründet worden und im sechzehnten Jahrhundert hatte die Buchdruckerkunst eine große Entwicklung.
Außer den beiden Zentren Toscolano und Maderno, die auf einem kegelförmigen Hügel am Fluss Toscolano liegen, besteht die Gemeinde aus verschiedenen malerischen Ortschaften: Maclìno, Vigole, Sanìco, Gaìno, Cecìna, Roìna, Cabiana, Folino und Bezzuglio. Das Gebiet wird von den Gipfeln des Monte Pizzocolo (1582 m) und des Monte Castello di Gaìno (866 m) beherrscht, von denen man ein unvergleichliches Panorama genießen kann. Das Klima, das auch im Winter mild ist, eignet sich für einen idealen Urlaub. Am Küstenstreifen befinden sich zahlreiche Campingplätze und Hotelanlagen für alle Ansprüche. In den Ortschaften findet man Trattorien und charakteristische Lokale, wo Sie echte einheimische Küche kosten können. Das Straßennetz und die Wanderwege sind sehr gut ausgebaut, so dass man das weite Hinterland gut zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike entdecken kann.
Die Wallfahrtskirche Madonna del Benaco
Wahrscheinlich wurde sie im 6. Jh. auf den Resten eines antiken Tempels erbaut, der dem Gott Jupiter geweiht war: sie gilt als ältester christlicher Kultort des Gardasees. Sie war lange Zeit Grabstätte der wichtigsten Persönlichkeiten des Ortes, welche größtenteils mit der Papierproduktion zu tun hatten.
Die Wallfahrtskirche Madonna del Benaco
Wahrscheinlich wurde sie im 6. Jh. auf den Resten eines antiken Tempels erbaut, der dem Gott Jupiter geweiht war: sie gilt als ältester christlicher Kultort des Gardasees. Sie war lange Zeit Grabstätte der wichtigsten Persönlichkeiten des Ortes, welche größtenteils mit der Papierproduktion zu tun hatten.
Die Kirche Madonna del Benaco
Sie befindet sich auf einer Anhöhe mit einer wundervollen Aussicht: stolz überragt sie den See. Die Kirche wurde 1717 dank der Spenden der Familie Delay erbaut. Sie ist der Madonna di Cussaga geweiht.
Die Pfarrkirche Pietro e Paolo
Sie befindet sich in Toscolano und stammt aus dem Jahre 1584. Die Außenarchitektur ist streng und deutet auf den klassischen Barock hin. Sie enthält beachtliche Holzschnitzereien, u. a. das Bischofskatheder aus dem 17. Jh. und die riesigen Gemälde von Andrea Celesti (1637-1712). In den Wänden sind zwei römische Gedenksteine eingemauert, von denen der eine Lucio Settimo Severo und der andere Marco Aurelio
Man nimmt an, dass die große Villa von Publio Nonio Asprenate im Jahre 38 n. Chr. erbaut wurde. Auch wenn die Ausgrabungen nur zufällig gemacht wurden, sind die Funde, die von Materialien und Gedenksteinen verschiedener Art ans Tageslicht brachten, sehr bedeutend. Zur Zeit kann man nur einige bunte Mosaiken und Stücke von Fresken besichtigen.